Datenschutz

 

Ihr wärt nicht auf datenparty.de, wenn euch die Frage nach dem Datenschutz nicht beschäftigen würde. Über Facebook, Instagram & Co ist ja allseits bekannt, dass die Daten gesammelt und weiterverkauft werden: zu Werbezwecken etc. Doch wie ist das jetzt mit Pókemon Go?

Nicht viel anders. Überlegt mal! Ihr seid mit der offenen App unterwegs und lauft per GPS an die verschiedenen Pokéstops. Das ist doch mal ein schönes Bewegungsprofil von euch, nicht wahr?

Und darauf hat die App Zugriff: Standort, Datenspeicher, Kamera, Kontakte. Bei den ersten drei muss man sagen, klar, ist ja auch nötig, ansonsten kann man das Spiel ja gar nicht spielen. Ohne GPS keine „Schnitzeljagd“ nach Pikachu oder Taubsi. Aber warum Zugriff auf Kontakte?

Ihr seht, wie die meisten kostenlosen Apps, verdient auch Pokémon Go mit euren Daten Geld, indem die Hersteller diese weiterverkaufen. Wer das nicht möchte, sollte die App löschen bzw. gar nicht erst herunterladen. Denn auch hier gilt wie bei allen anderen: Lest euch vor dem Herunterladen immer die AGBs durch und überlegt ganz genau, ob eine App euch das wert ist - wenn sie eine solche Menge an Daten über euch sammelt.

Für alle, die die es genau wissen wollen: Eine Analyse des Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein. Klick dich rein.

Hier noch eine Info am Rande: Wenn ihr Pokémon spielt, habt ihr einen ziemlich hohen Akkuverbrauch. Wir raten euch immer, bei einer App darauf zu achten, dass der Akkuverbrauch nicht zu hoch ist. Denn dann kann man mit ziemlich großer Sicherheit davon ausgehen, dass jede Menge Daten im Hintergrund "gesaugt" werden. Das ist bei dieser App mit Sicherheit auch der Fall. Viel schwerer wiegt jedoch die Tatsache, dass ihr die ganze Zeit per GPS unterwegs seid und das saugt den Akku leer. Kennt ihr sicher von Navigations-Apps.

Unser Tipp: Schaltet auf jeden Fall in den Einstellungen (klick auf den Pokéball - im Menü oben rechts) den Batteriesparer ein.